Die RICOH GR-Serie – kompakte Perfektion

Seit der Vorstellung der analogen GR1 zur photokina 1996 haben sich die Kameras der Ricoh GR-Familie zum Liebling zahlreicher anspruchsvoller Hobby- und Profifotografen entwickelt. Das kontinuierliche Streben nach technischer Perfektion und einer optimalen Abbildungsleistung findet sich seither in jedem GR-Modell wieder. Die Präsentation der neuen GR Digital III, die ebenfalls wieder mit herausragenden optischen und technischen Neuerungen beeindruckt, ist der Anlass für einen kurzen Rückblick auf die über 10-jährige Erfolgsstory der „Kompaktkameras auf SLR-Niveau“.

1994: Es begann mit der Ricoh R1

Im September 1994 machte Ricoh mit der R1 das Unmögliche möglich. Mit einer Gehäusetiefe von überwiegend nur 25 mm, einem einfahrbaren Objektiv mit zwei umschaltbaren Brennweiten und einem ultrakompakten Motorantrieb widerlegte Ricoh die damals vorherrschende Meinung, dass wegen der Abmessungen der Kleinbild-Filmpatrone die Tiefe eines Kameragehäuses nicht unter 30 mm liegen kann. Dank ihrer kompakten Abmessungen, der zahlreichen leistungsstarken Funktionen sowie einem besonders hellen Sucher wurde die Kleinbildkamera R1 von den Fotografen begeistert angenommen.

1996: Die Ricoh GR1 begeistert die Fachwelt

Die GR1, die zur photokina 1996 vorgestellt wurde, basierte auf der superkompakten Gehäuseform der erfolgreichen R1. Technisch und optisch erfüllte sie aber die extrem hohen Ansprüche von Semiprofis und professionellen Fotografen. Das neu gerechnete GR-Objektiv 2,8/28 mm mit sieben Linsen in vier Gruppen überstieg sogar das Leistungsvermögen vergleichbarer SLR-Wechselobjektive dieser Zeit und bestach durch seine extrem geringe Verzeichnung und hohe Auflösung über den gesamten Bereich. Funktionen wie die Zeitautomatik mit Blendenvorwahl und das Gehäuse aus Magnesium-Legierung untermauerten den professionellen Anspruch dieser analogen Kompaktkamera.

1998: Das Nachfolgemodell GR1s greift Kundenwünsche auf

Rund eineinhalb Jahre später folgt mit der GR1s der Nachfolger der GR1 mit einigen Verfeinerungen, die überwiegend auf Anregungen von GR1 Fotografen entwickelt wurden. So wird der LCD-Leuchtrahmensucher nun bei geringer Motivhelligkeit beleuchtet und zum Standardzubehör gehört eine tulpenförmige Gegenlichtblende, die störendes Streulicht vom Objektiv fernhält.

2001: Weltneuheit Ricoh GR21
mit 21 mm Superweitwinkel

Bereits 1997 stellte Ricoh das GR-Objektiv 2,8/28 mm mit Leica-Schraubgewinde für Messsucherkameras vor. 1999 folgte dann als weiteres Objektiv mit Leica-Gewinde das 3,5/21 mm, von dem 1.700 Stück produziert wurden. Aus der Kombination dieses Objektivs mit der GR entstand die GR21. Sie war die erste Kompaktkamera der Welt mit 21 mm Superweitwinkel und kam im April 2001 auf den Markt. Um dieses Objektiv in dem kompakten GR-Gehäuse zu integrieren, musste ein hoch entwickeltes optisches System mit asphärischen Linsen konstruiert werden. Die GR21 verfügte über zahlreiche weitere technische Funktionen, wie zum Beispiel automatische Belichtungsreihen, manuelle ISO-Einstellung zur Umgehung des DX-Codes und manuelle Scharfeinstellung.

2001: Die GR1v beendet die Ära der analogen GR

Im September 2001 erschien mit der GR1v die letzte GR-Kompaktkamera für klassischen Kleinbildfilm. Ausgestattet mit dem bewährten 2,8/28 mm GR-Objektiv übernahm sie von der GR21 einige Funktionen wie Belichtungsreihen-Automatik, manuelle ISO-Einstellung und manuelle Scharfeinstellung.

2005: GR Digital – die perfekte Umsetzung
eines Konzepts

Als anspruchsvolle Kompaktkamera oder als Zweitkamera für die Besitzer von digitalen Spiegelreflexkameras präsentiert Ricoh im Oktober 2005 die GR Digital und setzt damit das GR-Konzept überzeugend für das neue digitale Zeitalter um. Hochwertige Materialien, überragende elektronische Komponenten und das aufwändige GR-Objektiv 2,4/5,9 mm (entspricht 28 mm bei Kleinbild) sorgen bei der GR Digital dafür, dass die hohen Anforderungen der GR-Anwender erfüllt und sogar noch übertroffen werden. Die digitale GR beeindruckt durch ihre detailreichen Fotos mit hoher Auflösung bis in die Bildecken, feinen Tonwertabstufungen, minimaler chromatischer Abberation und geringer Verzeichnung. Sie erhält viele renommierte Auszeichnungen, darunter den IF Product Design Award 2006 und den TIPA Award 2006 für die bester Prestige-Kamera.

2007: GR Digital II – die Entwicklung geht weiter

Der Fortschritt bei den Digitalkameras schreitet unaufhaltsam voran und damit steigen auch die Ansprüche der Fotografen. So präsentiert Ricoh im Oktober 2007 mit der GR Digital II den Nachfolger der GR Digital. Unter Beibehaltung des GR-Konzepts weist die GR Digital II zahlreiche Detailverbesserungen und neue Funktionen auf. Der neue CCD-Sensor hat nun eine Auflösung von 10 Megapixeln gegenüber 8,13 beim Vorgänger, der neue Bildprozessor GR Engine II vermindert das Bildrauschen spürbar und ein Lage-Sensor erleichtert als elektronische Ausrichthilfe die lotrechte Ausrichtung der Kamera im Hoch- und Querformat.

2009: Mit der GR Digital III legt Ricoh die Messlatte erneut höher

Mit der jetzt vorgestellten und ab Ende August 2009 lieferbaren GR Digital III setzt Ricoh erneut Maßstäbe in Bezug auf Objektiventwicklung, Bildqualität und Handhabung. Äußerlich kaum gegenüber ihren Vorgängerinnen verändert präsentiert sich die GR Digital III als HighEnd Kompaktkamera mit zahlreichen technologischen Innovationen. Darunter das neu entwickelte 1,9/6 mm GR-Objektiv (28 mm bei Kleinbild), das die Tradition der GR-Hochleistungsobjektive überzeugend fortführt. Mit praxisgerechtem Zubehör wie dem Weitwinkel-Vorsatz 21 mm, optischen Suchern und mit einem in Kürze verfügbaren leistungsstarken TTL-Blitzgerät kann die GR Digital III zur kompakten Systemkamera ausgebaut werden.


Seit ihrer Markteinführung im Jahre 2005 genießt die Ricoh GR Digital eine Sonderstellung und ein hohes Ansehen bei Fotografen in aller Welt. Dies wird unter anderem dokumentiert durch verschiedene Internet-Foren, in denen sich die GR Digital Fotografen austauschen, miteinander diskutieren und ihre Fotos präsentieren. An erster Stelle ist hier natürlich der von Ricoh selbst installierte GR BLOG zu nennen, der den Austausch der Fotografen untereinander und mit Ricoh forciert. Zahlreiche hier geäußerte Kundenanregungen wurden von Ricoh aufgegriffen und in Firmware-Updates umgesetzt. Eine weiteres sehr interessantes Forum für GR Digital Fotografen findet man in der Foto-Community flickr. Hier in der GR Digital User Group gibt es neben einem regen Meinungsaustausch auch äußerst beeindruckende Fotos von internationalen Fotografen zu sehen, die mit Ricoh GR Digitalkameras aufgenommen wurden.

 
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